…So eine (Studenten) Woche

So eine (Studenten)Woche

Ein zwinkernder Blick auf das Studentenleben.

Studium ist nun fertig und es war eine tolle, wunderbare, aber zum Teil auch sehr anstrengende Zeit.  Hier ein kleiner Einblick in den “Alltag”.

Montag: früh aufstehen, Wecker routinemäßig austricksen, neuer Block beginnt –
Ensemble-Arbeit. Erste erarbeitung von Szenen.
Dienstag: aus eigenem Willen „früh“ aufstehen, Wecker verschlafen – doch nicht früh aufstehen.

Nachmittags in die Schauspielschule starten – Stimmbildungs Unterricht.
Häufigkeit der Gedanken an die morgige parirätische Eignungsprüfung steigen.
Dienstag Abend: Perfekte Vorbereitung auf die Eignungsprüfung kombiniert aus Nichtstun, Film anschauen und zu spät ins Bett gehen.
Mittwoch: Wecker verschlafen – doch nicht früh aufstehen, pünktliches losstarten zur Prüfung. Attacken durch hinterhältig Adrenalin Schübe.
Eignungsprüfung um Haaresbreite bestanden.
Danach mit mitstreitenden Kollegen noch eine Runde gemütlich zusammen sitzen.
Heimkehr um ca. 19.00 Uhr mit leichten Kopfschmerzen.
Wieder zu spät ins Bett gehen..
Donnerstag: aufwachen mit starken Kopfschmerzen, gegen Mittag in die Schule starten, Gesangsproben und anschließend Erarbeitung von einem Solo ( bescheuertes Lied), genannt: “Was hast du schon davon wenn ich dich liebe”.
Kopfschmerzen bessern auch im Laufe des Nachmittags nicht, im Gegenteil…
Leichte Sorgen steigen in meinen Schädelinnenraum, wo sie in folgende Worte
umformuliert werden: „oh shit, ich muss Freitag und Samstag ab 20:00 arbeiten.. hoffentlich werde ich nicht krank.“
Auf dem abendlichen Heimweg Gesundheit erhaltende Mittelchen kaufen.
Zuhause angekommen, direkt ins Bett geklatscht, bis ca. 23:00 geschlafen.. um ca 00:30 wieder ins Bett – schwer eingeschlafen.
Freitag: war ein freier Tag, bis ca 14:00 im Bett rumgewältzt und auch geschlafen..
20:00 im Casino Baden stramm stehend, immernoch leichte Kopfschmerzen empfindend,
Einweisungen empfangen, bis 01:00 arbeiten überstanden, auf nach Hause, auf Grund des langen Weges um ca 03:00 ins Bett geplummst.
Samstag: um 12:00 Termin bei einem Pianisten um eine Karaoke Version des depperten Liedes aufzunehmen – bedeutet wiedermal ein verhältnismäßig frühes Aufstehen …
Kopfschmerzen sind endlich wieder verschwunden… Wohlbefinden bis auf Übermüdung, gut.
20:00 erneutes stramm stehen im Casino Baden, arbeiten bis 02:00, geplagt von dem Gedanken: “Junge du hast morgen um 10:00 das Casting bei dem es um die Wurst geht.”
Endlich dann um halb 4 ins Bett fallen, kurzes 3½ stündiges power napping..
Sonntag: beim ertönen des Weckers: Blitzträume von Zeitreise/ Zeitstoppenden Maschinen, bis hin zu Blitzwünschen →in einer anderen Haut zu stecken.
-Aufstehkampf mit Begleitung meines persönlichen Fluchgezwitschers. Schließlich dann halb tot auf dem Weg zum Casting.
Casting: Lustig, toll, spaßig, cool..
→ Gruppenarbeit und paar Improvisation.
Fazit: ich glaube ich habe den richtigen Beruf gewählt.

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